| Ich möchte kurz ein kleines Resümee über die Deutschen B - Jugendmeisterschaften in Potsdam ziehen.
Die Meisterschaften liefen problemlos ab und stellten eine Werbung für den Fechtsport auch im Nachwuchsbereich dar.
Organisatorisch gab es keinerlei Probleme, trotz der Tatsache, dass mit 22 Runden gleichzeitig begonnen wurde. Die Halle war vorbildlich aufgebaut, die einzelnen Bahnen waren abgetrennt und durften nur von Fechtern ud Kampfrichtern betreten werden. Diese Regelung wurde nicht nur begrüßt, sondern auch eingehalten. Die Anlagen waren in tadellosem Zustand, bei kleineren Problemen war die Technik jederzeit erreichbar.
Die Information funktionierte über Monitore und Aushänge. Die Turnierberechnung funktionierte ebenfalls bestens.
Das Finale fand in einer extra dafür vorbereiteten Halle auf einer Finalbahn statt, inhaltlich gab es Fechtvorführungen (Ritter-Fechten, Neon-Fechten etc.), das Interesse war groß.
Angezogen durch die kulinarischen Düfte eines Grills, fanden zahllose Zuschauer nicht nur den Weg zum Imbiss, sondern auch den Weg in die Fechthalle.
Im Einzel waren beide Wettbewerbe voll besetzt, bei den Mannschaftsmeisterschaften waren 26 Teams am Start. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ließ ich trotz der Tatsache, dass nur 24 Teams startberechtigt sind, alle gemeldeten Mannschaften starten, zumal es auch keine Regelung gibt, in welcher Reihenfolge Nachrücker starten dürfen. Freuen wir uns doch über das große Interesse aller!
Dem Potsdamer-Team sprach ich bei der Siegerehrung ein großes Lob für die hervorragende Organisation aus - Potsdam hat sich für Titelkämpfe und Fechtveranstaltungen mehr als nur empfohlen. Noch in diesem Jahr wird die im Rohbau stehende Mehrzweckhalle eingeweiht, die auch für das Fechten gedacht ist, mit Tribüne und ausreichend Platz für Bahnen.
Auch die anwesenden Trainer und natürlich die Eltern waren begeistert. Trotz dem gemeinsamen Beginn in beiden Jahrgängen mussten wir am Ende sogar noch verzögern, da für das Finale Ehrengäste (Bürgermeister Potsdam etc.) geladen waren. Das Niveau der Kampfrichter war gut, alle Landersverbände stellten die geforderten Obleute.
Ich rede nicht gern in Superlativen, aber diese Meisterschaften waren die Besten seit vielen Jahren, gerade in dieser Altersklasse kam es in der Vergangenheit, auch bedingt durch äußerliche Gegebenheiten (Hitze), zu Problemen. In Potsdam war die Halle schön kühl, alle Verantwortlichen behielten einen kühlen Kopf und auf den Bahnen gab es heiße Gefechte !!!
Aus Heidenheim grüßt euch
Wilfried Gsching
Wettkampfmanager Dt. Fechterbund |